Das Projekt XX14
Das Equipment unserer Sternwarte soll
mittelfristig um ein rein visuelles
Instrument mit größerer Öffnung
erweitert werden.
Hierzu sind einige
Umorganisationen in unserem
Gerätepark unabdingbar. Eines
der beiden mittelgroßen Teleskope
wird die Sternwarte verlassen
müssen: Entweder der äauatorial
montierte 10"-Newton oder aber der
in der Kuppel stationierte 190mm-
Astrograph. In diesem Falle würde der
OTA des Zehnzöllers astrofotografisch
optimiert auf die NEQ-6-Skyscan in die
Kuppel wandern.
Das neue Instrument soll eine Öffnung
von 356mm, also 14", bei einer Brennweite von
ca. 1,6m haben. Vorgesehen ist desweiteren
eine azimutale Dobsonmontierung mit digitalen
Encodern und GoTo-Steuerung zur vollautomatischen
Objektpositionierung und Nachführung.
Ein Gitterrohrtubus ist definitiv Bestandteil des Lastenhefts.
Um den Abstand zu einem 16"-Instrument mit Standard-
verspiegelung möglichst gering zu halten, sollte der neue
Newton über Spiegel mit forcierter Beschichtung verfügen.
Low expansion-Material für den Spiegelträger wäre wünschenswert.
Einem Vierzehnzöller wurde insbesondere deswegen der Vorzug
gegenüber einem noch leistungsfähigeren 16-Zoll-Instrument
gegeben, weil ein derartiger Tubus, zumal als Truss-Dob,
deutlich portabler und mit weniger Handlingsaufwand zu
installieren ist. Das Tubusgewicht sollte, wenn möglich, 30kg
nicht übersteigen.
Die neue Optik wird gegenüber unserem bisher größten
Lichtsammelleistung aufweisen, und somit visuell eine um
0,75mag höhere Reichweite besitzen.
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