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Hallo Sternenfreunde,
sowohl an Maria Himmelfahrt 2009, als auch am Donnerstag darauf zeigte sich der Sommerhimmel von seiner schönsten, weil sternklaren Seite. Um diese vielversprechenden Abende sinnvoll zu nutzen, hatte ich bereits im Vorfeld mit Norbert die nötigen organisatorischen Dinge abgesprochen, und diesmal hatten wir uns mit den beiden äquatorial montierten Zehnzollnewtons ein interessantes Milchstrassenprogramm, bestehend aus offenen Sternhaufen und planetarischen Nebeln zusammengestellt. Welche Schätze uns so vor die Spiegel kamen, sei wie immer erstmal in einer Übersicht erwähnt:
Teleskop:
Meade Starfinder 10" Newton auf äquatorialer Montierung mit
2-Achsensteuerung und digitalen Teilkreisen
Hauptspiegelbrennweite 1140mm, Öffnungsverhältnis von 1:4,5
Strehl-Wert: >88%
Okulare: (Vergrößerungsangaben am 10"-Newton)
38mm TS WA 2" (30-fache Vergrößerung)
32mm TS WA 2" (36-fache Vergrößerung)
26mm-Super-Plössl von MEADE, Serie 4000 (44-fache Vergrößerung)
18mm Speers Waler von Antares (63-fache Vergrößerung)
~14,5mm WA Erfle von INTES (78-fache Vergrößerung)
12,5mm orthoskopisches Okular von Vixen (91-fache Vergrößerung)
10mm Speers Waler von Antares (114-fache Vergrößerung)
7,5mm Speers Waler von Antares (152-fache Vergrößerung)
7mm orthoskopisches Okular von Celestron (163-fache Vergrößerung)
6,3mm-Kellner von Bresser (180-fache Vergrößerung)
5mm Eudiascopic von Baader (228-fache Vergrößerung)
Sonstiges:
2x-Barlowlinse, Celestron ultima, 3-linsiger Achromat mit Luftspalt
5x-Barlowlinse, Televue Powermate
Baader Skyglow Filter
Astronomik UHC-Filter
TS OIII-Filter
Binokular:
TS 20x80 Triplett
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Zeitpunkt:
15.08.2009, 23:00-2:00, 20.08.2009 22:00-3:30
Visuelle Grenzgröße:
6m0 - 6m2
Durchsicht:
sehr gut - gut
Seeing:
ruhig
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Doppelsterne:
-
Galaxien:
M56
Kugelsternhaufen:
-
Offene Sternhaufen:
NGC6791, NGC6819, Basel 6, NGC6871, NGC6883, Biurakan 2, NGC7044, NGC7039, NGC7062, NGC7082, M39, NGC7209
Gasnebel:
Cocoon Nebula (IC5146), NGC6888
Planetarische Nebel:
M57, NGC6765, NGC7008, NGC7026, Campbell's Hydrogen Star, NGC7027, NGC7048, NGC6826
Sonstiges:
Jupiter, Mond, Barnard 145, Barnard 168
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1. Samstag nachts
Am Samsatg war war es nach einem sommerlichen Tag richtig schön klar und so beschlossen wir, beide Zehnzöller bei mir im Garten zu stationieren. Begonnen haben wir mit dem Ringnebel M57 in der Leier, der bereits bei 114x nebelig innerhalb des Rings erscheint. Da es aber noch nicht so perfekt dunkel war, habe ich dann erstmal den Kugelsternhaufen M56 angefahren, ein schöner Sternhaufen in reichem, ja überreichen Sternfeld.
Nach einem heissen Espresso war es dann dunkel genug, um etwas weniger bekannte Objekte zu erforschen, und da stand der offene Sternhaufen NGC6791 als erstes auf der Wunschliste. Bei 44x fällt er als ganz schwacher Nebelhauch auf. Bei 78x ist er kaum auffällig, aber bei genauem Hinsehen wohl eindeutig lokalisierbar. Bei 114x im Speers löst sich der graue Milchstrassenhintergrundklumpen langsam in Sterne auf. Dieser Sternhaufen ist wahrlich kein besonders einfach zu beobachtendes Objekt!
Weiter geht es auf der Liste der Neuentdeckungen mit einem planetarischen Nebel, nämlich NGC6765. Dieser Nebel ist sehr unauffällig, bei 114x zeigt sich ein kleines, blaßgraues, in etwa N-S-gestrecktes Nebeloval mit einem Seitenverhältnis von etwa 3:1. Am besten ist NGC6765 bei 152x mit UHC zu sehen. Weiter ging's zu NGC6819, einem wunderbaren, hellen, U-förmigen offenen Sternhaufen neben zwei hellblauen Einzelsternen. Bei 114x bilden leuchtkräftige Sternketten eine becherartige Struktur, sehr sternenreich und absolut sehenswert! NGC6888 eine längliche, zuckerhutförmige Nebelblase, wurde aber nur kurz angesteuert, um unsere Beobachtungen vom Vorjahr nochmals zu verifizieren: ja, der Crescentnebel erscheint wirklich als geschlossene Nebelblase, vor allem mit dem OIII-Filter.
Bevor es weiterging - Norbert hatte zwischenzeitlich ausgiebig am blinking planetary nebual verschiedenste Filter und Vergrößerungen bis 500-fach ausprobiert - wurde natürlich auch der Himmel in seiner ganzen Pracht mit bloßem Auge genossen. Die Milchstraße spannt sich in einem Bogen von NNE bis SSW, im Zenithbereich, also im Cygnus, deutlich zweigeteilt und deutlich grieselig als Ansammlung von Sternen erkennbar, im Süden die Schildwolke, im Norden h+Chi Persei freiäugig problemlos als längliches Nebelwölkchen sichtbar. Eine wunderbare, ruhige Beobachtungsnacht, angenehme Temperaturen von knapp 20°C, die einzigen Geräusche waren das sporadische Surren meiner Montierung bei schnellem slewing und das permanente Zirpen der Grillen - und - rabäh! Was muß ich da hören? 23 Uhr und die kleine Antonia ist mal wieder wach und verlangt was zu trinken. Gut, daß Bärbel bereits auf dem Weg ins Bett ist und Antonia gleich mit versorgen kann... Bei einer kleinen Fotorunde haben wir dann mal versucht, unser Equipment trotz finstrer Nacht ins Bild zu setzen:

Nun gings aber doch zügig mit deep-sky-Programm weiter, denn schließlich sollte heute der Mond relativ bald nach Mitternacht aufgehen. Auf dem Programm stand nun NGC7008, ein weiterer planetarischer Nebel. Dieser Nebel hängt direkt an einem Stern dran, ist bei 44x ohne Filter sogar direkt zu halten. Bei 114x mit OIII: das nebelige Oval hat auf der dem Stern gegenüberliegenden Seite einen Helligkeitsknoten. Ohne Filter gibt es zwischen dem Stern und dem Helligkeitsknoten noch einen Stern. Bei 114x, jedoch mit UHC, wirkt NGC7008 von der Form her fast wie ein Komma. Bei 152x erscheint im Nebelbogen eine ausgeprägt dunkle Höhlung und ein Stern im Nebel.
NGC7026 zeigt sich als Nebelchen, das einen Stern eines engen Sternpaares umgibt, jedoch auch Steigerung der Vergrößerung bis auf 152x und UHC bzw. OIII-Filter bringen keinen weiterne Detailgewinn. Mittlerweile kam aber sowieso schon der Mond über den Horizont, und so haben wir aus Jux und Tollerei unseren Erdtrabanten noch ein wenig fotografisch aufs Korn genomnmen, ohne einen besonderen Anspruch an die Bilder, nur so, just for fun.
Hier erstmal Luna mit dem 200mm-Teleobjektiv, da geht natürlich nicht viel mit Details:
Mond mit Pentax *ist DL2, SMC Pentax DA, 55-200mm ED
Mit der 2x-Barlow am Zehnzollnewton wird das ganze schon etwas detailreicher, wenngleich der noch tiefe Stand des Mondes zwischen den Hausdächern nicht wirklich gute Bilder erlaubt:
Mond mit Pentax *ist DL2, 254/1140mm-Newton mti Celestron Ultima 2x Barlow (f=2280mm)
Damit war der erste von zwei wundervollen Sommerabenden endgültig vorbei, schließlich war der Himmel nun wirklich gut aufgehellt.
2. Neumond am Donnerstag
Am Donnerstag war dann Neumond angesagt und tatsächlich - das Wetter zeigte sich von seiner neumonduntypischen, weil absolut dunstfreien und wolkenlosen Seite. Ohne jegliche Dunstschleier tauchte die Sonne nahezu kreisrund unter den Westhorizont und versprach mit einem nur dezent malvenblauen Sundown eine besonders sternenklare Nacht! Gegen neun kam Norbert wieder angedieselt und so konnten in der Dämmerung erstmal beide Zehnzöller in aller Ruhe und Gemütlichkeit aufgestellt werden. Da es heute eine wirklich umfangreiche Nacht werden sollte, wurde nach dem Aufbauen erstmal wieder die Espressomaschine bemüht. Nein, nicht modern und seelenlos auf Knopfdruck, sondern schön altmodisch (oder stilvoll?) mit einem holzbegrifften Messinghebel, bewacht von einem polierten, grimmig dreinschauenden, goldglänzenden Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Beflügelt von des Adler's Messingschwingen (und dem schön starken Espresso) ließ ich mein Fernrohr erstmal zu einigen weniger bekannten offenen Sternhaufen fliegen.
Den ersten, Basel 6, hatte mir Norbert wärmstens ans Herz gelegt, nachdem er selbigen bereits ein paar Tage zuvor mit seinem 80/400-Refraktor erfolgreich gesichtet hatte. Mit Zehn Zoll macht dieser Sternahufen so richtig was her: Ein dreieckiger Sternhaufen steht da im Okular, an dessen jeder Spitze eine Sternenverdichtung sitzt. Bei 78x zähle ich gut 25 mittelhelle Sterne, dazwischen nochmals ca. zwei Dutzend schwächere Sternchen. Als nächstes steht der Dunkelnebel Barnard 145 auf dem Programm, mein erster visuell beobachteter Dunkelnebel überhaupt.
Da der Himmel mit ca. 6m2 doch recht gut ist, hier im Garten, wagen wir den Versuch und tatsächlich: nördlich eines Sterns findet sich ein pechschwarzer, absolut von Sternen leergefegter Streifen, wie durch die MIlchstraße radiert, vor allem der Teil, der in Richtung von Basel 6 zeigt, ist besonders kontrastreich und spitz konisch zulaufend. Am Ende der Dunkelstruktur, direkt nördlich, sitzt NGC6871, ein länglicher, offener Sternhaufen mit relativ hellen Sternen unmittelbar südlich eines orangenen Sterns (27 Cyg). An der Nordspitze des Haufens sitzen drei auffällige, weite Doppelsternpaare auf einem Kreisbogen angeordnet.
NGC6883, eine V-förmige Sternansammlung, hebt sich wenig vom Hintergrund ab. Biurakan 2 liegt südlich zweier auffallender Sternengrüppchen als mittelheller Sternahufen aus ca. 30-40 Sternen. Als nächstes wagten wir eine besondere Herausforderung, nämlich Campbell's Hydrogen Star. Es ist gar nicht so leicht, in der Sternenfülle der Milchstrasse diesen Stern ausfindig zu machen. Jedoch fällt im Okular doch ein mittelprächtig heller Stern durch seine intensiv orangene Färbung auf. Interessanterweise wird der Stern bei 152-facher Vergrößerung weder durch das UHC-Filter, noch durch das OIII-Filter merklich geschwächt. Ein Nebelhalo um den Stern ist aber definitiv nicht erkennbar, der Stern bleibt trotz 152x und Schmalbandfilterung absolut punktförmig. Anscheinend ist das, was man hier als Stern wahrnimmt, die zirkumstellare Hülle daselbst, denn warum sollte der Zentralstern ansonsten nicht durch Schmalbandfilter abgeschwächt werden?
Nach diesem doch recht anstrengenden und etwas suspekten Objekt geht es weiter zu dem planetarischen Nebel NGC7027. Dieser fällt bei Übersichtsvergrößerung von 44-fach als grüner Stern auf. Steigert man die Vergrößerung auf 114x, so zeigt sich ein grünlich fluoreszierendes, leicht ovales Scheibchen. Bei 304-facher Vergrößerung (7,5mm Speers-Waler + 2x Celestron Ultima Barlow) wirkt der Nebel wie ein Fächer, der sich nach Osten hin öffnet, ist also kein geschlossenes Oval mehr.
 Wenn ich allerdings eine Aufnahme des Hubble-Space-Teleskops heranziehe, so ist von einer Fächerform nichts zu sehen, sondern am ehesten ein regelmäßiges "Oval", besser ein Rechteck mit gerundeten Ecken zu sehen, wie nebenstehende Abbildung zeigt. Eine Fächerform läßt sich hier beim besten Willen nicht hineininterpretieren.
NGC7044, wieder ein offener Sternahufen, ist bei 44x nur als ganz schwache Aufhellung erkennbar, wobei indirektes Sehen hilfreich ist. Kein Wunder, ist der Cluster doch im Night Sky Observer's Guide mit lediglich 12m0 photographischer Helligkeit klassifiziert. Bei 114x, der kleineren Austrittspupille sei Dank, verbessert sich der Anblick drastisch, der Sternahufen bleibt zwar immer noch sehr blass, wirkt aber jetzt deutlich grieselig. Eine weitere Steigerung der Vergrößerung auf 152-fach bringt jedoch keine Verbesserung mehr, ganz im Gegenteil. Der deutlich hellere Sternhaufen NGC7039 bringt visuell viel mehr an Details, eine helle Sternenansammlung zwischen zwei hellen Sternen gebettet, in etwa ein halbes Grad an Durchmesser. Aufgrund seiner Größe ist 44-fache Vergrößerung grad OK; noch etwas mehr Details als im 26er Superplössl zeigen sich im 18mm Speers Waler, das zwar mit 63x eine höhere Vergrößerung, aber Dank seiner 82° Eigengesichtsfeld den identischen Himmelsausschnitt zeigt. Hier erkennt man eine dreieckige Form des Haufens mit 2 auffallenden, dunklen Voids, also sternleeren Gebieten.
Das nächste Objekt auf der Wunschliste, wieder ein planetarischer Nebel, ist NGC7048, wirkt bei 78x mit OIII-Filter wie ein Kometenschweif, der von einem Stern wegzeigt. Bei 114x sieht man, daß der kometenschweifartige Nebel den Stern nach Norden hin noch etwas umhüllt. Eine Bildrecherche im Netz zeigt, daß es sich hier wohl um einen Stern handelt, der azentral im an sich kreisrunden Nebelscheibchen sitzt.
NGC7062 wiederum ist ein offener Sternhaufen, relativ klein, begrenzt von einer Sternenraute. Bei 114x ist der wunderschöne Sternhaufen schon gut aufgelöst. Bei 152x erkennt man ca. 20 einzelne Sternpünktchen im Inneren der Raute. NGC7082 ist eine längliche Sternverdichtung (ca. 0,2° x 0,6°), die sich kaum von der sternreichen Umgebung absetzt, der Cluster wirkt wenig isoliert, besteht aber aus recht hellen Sternen. Als auffälligstes Merkmal sind noch zwei orangefarbige Sterne innerhalb des Clusters zu nennen. Für höhere Vergrößerungen wie 44x ist der Sternhaufen aber schon zu groß. Weiter geht es zu M39, der in dieser Ecke des Himmels nicht fehlen darf: Rund ein Dutzend blaue Sterne sind auf 0,7° Durchmesser verteilt: hell, auffällig, aber eignetlich eher unspektakulär.
Ein Blick zum Himmel in dieser sommerlich-lauen Neumondnacht zeigt eine stark strukturierte, bisweilen deutlich körnige Milchstrasse, tief im SSW verbreitet die Schildwolke ein auffallendens, ovales Leuchten! Die visuelle Grenzgröße schätzen wir auf ca. 6m2, was so in etwa das Maximum dessen darstellt, was der Himmel bei mir im Garten hergibt. 6m2 Grenzgröße! Da müßte doch... Wir werden verwegen und steuern mit beiden Teleskopen die Position des Cocoon-Nebula (IC 5146) an, die schmale, langgezogene Dunkelstruktur Barnard 168 zeigt uns, wir sind richtig! Detailliertes Aufsuchmaterial führt uns zu einem Stern, westlich dessen ein kleines Sternengrüppchen bei 44x mit OIII etwas Nebel zeigt. Bei 78x ist der Nebel um das Sterngrüppchen vor allem mit UHC-Filter dann doch relativ eindeutig zu sehen! Man sieht: dunkler Himmel ist durch nichts zu ersetzen! Und wenn dieser Himmel den eigenen Garten ziert, hat das den Vorteil, daß man - wie jetzt - nachts um eins noch mal einen heissen Espresso nehmen kann und sich dabei im Night Sky Observer's Guide weitere Schandtaten raussuchen kann...
Der offene Sternhaufen NGC7209 zeigt auf ca. 0,75° verteilt viele blaue Sterne, daneben einen auffallend orangenen Stern - ein wunderbarer Farbkontrast. Das absolute highlight war aber, angeregt durch das Interstellarum-Sonderheft über planetarische Nebel, eine wirklich hoch vergrößernde Beobachtung des blinking planetary nebula, NGC6826, es wurden hier - dank guten seeings und hohem Stand des Nebels praktisch im Zenith - Vergrößerungen bis 480x mit diversen Schmalbandfiltern ausgetestet.
Das beeindruckendste Resultat fand sich bei 304-facher Vergrößerung am 254/1140mm Newton, bei der der Nebel richtiggehend walnußförmig ausgesehen hat, mit zwei leichten Ausbeulungen und einem Scheibchen, dessen untere, marginal spitzere Kalotte etwas heller war als die obere. Der Zentralstern war als mittig in der Walnuß sitzendes Pünktchen relativ deutlich zu identifizieren. Trotz der fortgeschrittenen Nachtzeit - es ging mittlerweile auf halb drei Uhr zu - mußte ich das Gesehene noch zeichnerisch festhalten, den Details in einem derartigen kleinen planetarischen Nebel hatte ich bis dato nicht wirklich beobachten können. Der Hinweis, wirklich mit extremen Vergrößerungen auf die kleinen, hellen PNs zu gehen, hat sich als wirklich goldrichtig erwiesen. Hier also die Zeichnung von NGC6826:
NGC6826, 254/1140mm-Newton bei 304x
Mittlerweile gings auf drei Uhr zu, trotz oder gerade wegen der wunderbaren Beobachtungen wird man dann doch ziemlich müde. Abbauen war nun angesagt, alle Okulare und Filter auseinanderklauben, mein 10-Zöller im Gartenhäuschen verstaut, Norberts 10er in den BMW. Naja, der Himmel war so phantastisch, also noch kurz mit dem 20x80 Bino gemütlich auf die Gartenliegen und ein paar Herbstgalaxien und Sternhaufen en passant vom Himmel gepflückt: ein würdiger Asuklang dieser äußerst vielseitigen und berauschenden Sternennacht.
Viele Grüße und noch viel mehr so schöne und sternklare Nächte Euch allen,
Markus
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